Sakropexie
Diese kann, wie Hucke und Keckstein beschrieben, am Uterus, an der Zervix bei Kombination mit der LASH oder nach vorangegangener Hysterektomie an der deszendierten Scheide durchgeführt werden.
Unsere bisherigen Erfahrungen bei knapp 400 Sakropexien in der Klinik für MIC Berlin ergaben, dass bei etwas 80 % durch die alleinige anatomische Korrektur der Senkung eine gleichzeitige Inkontinenz beseitigt bzw. deutlich gebessert wurde.
Daraus ergibt sich die Berechtigung des zweizeitigen operativen Vorgehens bei Deszensus mit Inkontinenz. Primär sollte die anatomische Korrektur mit Sakropexie und bei Fortbestehen der Inkontinenz sekundär die funktionelle Korrektur durch vaginale Netz- oder Bandeinlagen erfolgen.
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